Archiv für März, 2010

Ruby on Rails / Sqlite3 unter Windows (Netbeans)

Nach unendlichen Stunden und noch mehr Fehlermeldungen hats endlich getan! Da evtl noch andere vor ähnlichem Problem stehen fasse ich hier kurz zusammen:

Der erste Versuch startete mit dem integrierten JRuby 1.4 – das ist aber ganz großer Mist, übel verbuggt und nicht fähig c-Skripte auszuführen, was aber für manche Gems wichtig ist… Also Ruby erstmal einrichten:

Da es für mich den einfachsten Weg darstellte habe ich mich bei Ruby für den One-Click Installer entschieden ( Link ) – der meint es nett mit uns und setzt uns auch gleich die Systemvariabeln.

Um die sqlite3-ruby gem zu installieren brauchts aber noch Sqlite3 ( Link ). Davon die dlls und die exe (2 Archive!) in einen Ordner entpacken und den Pfad dazu in die Path Systemvariable eintragen.

Dannach einfach in der Konsole (cmd) die restliche Installation durchführen:
gem update --system
gem install sqlite3-ruby
gem install rails

Mein Netbeans 6.8 hat über das Autodetect im Anlegen eines neuen Ruby Projekts (Ruby Plattform – Manage) alles richtig erkannt und mit der oben eingerichteten Version von Sqlite3 funktionieren auch endlich die rake Comands!

Und für alle die dann gleich durchstarten wollen hier noch der Link zu den RailsGuides :-)

Hoffe ich konnte dem Ein oder Anderen ein bisschen helfen!

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Kurz Zusammengefasst und wieder da!

Hallo Zusammen,

leider wars etwas still in der letzten Zeit, die Klausuren sind aber inzwischen vorbei, die Semesterferien ebenso und so fängt der harte Studentenalltag wieder an.
Es gab viel zu tun und mit dem neuen Semester möchte ich mit einer kurzen Zusammenfassung auch die neue “Blog-Saison” einläuten :-)

Neues Semester:
nach gnadenloser Überbelegung und einem etwas chaotischen Semesterstart, habe ich inzwischen doch noch alle Kurse bekommen. Insgesammt wirds wohl ein verdammt dickes Semester:
- das erste Mal wird C# angeboten, sehr gemütliche Sprache, leider ist die Microsoftkonforme Notation mindestens genauso gewöhnungsbedürftig wie der Umstieg von Eclipse auf Visual Studio. Bei letzterm steht uns immerhin die 2010er Version als Beta zur Verfügung. Trotz eines neuen und sehr mächtigen Refactoring Tools fehlt mir immenroch der Komfort von Eclipse oder Netbeans (ganz stupide: automatisches Schliessen der Klammerungen fehlt komplett…) und es ist wieder ein ganz neues Gefühl ohne Ontime Debugger zu entwickeln.
- in Datenbankanwendungsentwicklung wird eine bestehende Applikation in PHP mit MySql-DB nach Java mit eigenem Datenbankserver portiert. Da wird wohl das Spannenste die tieferen Einblicke in Hibernate sein. Zudem steh ich einfach auf Java / EJB im JSP Umfeld :-)
- von Data Warehouse und OLAP verspreche ich mir einfach einen Crashkurs im gesamten DWH Umfeld.
- die Vorlesung Projekt Systementwicklung ist im Grunde gar keine Vorlesung. Wir spielen Softwarehausm, haben Rollen verteilt und entwickeln eine Reiseverwaltung fürs iPad. Da ich ja im Grunde dem Apple Hype nichts abgewinnen kann und ich mir hin und wieder eine abfällig Bemerkung nicht verkneiffen möchte war ich mir nicht sicher ob ich da richtig bin. Das “Kickoff Meeting” hat mich aber dann doch überzeugt, der Dozent bringt den nötigen Witz mit und zum Glück gibts dazu auch ein Webfrontend mit Rails zu entwickeln!!

Zusammengefasst: ich freu mich drauf!

Arbeit in Semesterferien, diesmal: ein Preisbildungstool:
nach der ersten Woche Gewälze von lebenden Konzepten und der Aufgabe Testfälle daraus zu entwickeln (brrrrr) durfte ich endlich auch an den Code. Aber die Realität ist hart und ernüchternd. Nach Advanced Programming Techniques im lezten Semester dacht ich, ich bin gut vorbereitet und es kann kommen was will – aber am ende kam ein Richclient auf Basis von nem selbstgeschriebenen russischen Framework und Java 4… Nach einer kleinen Einarbeitungszeit konnte ich dann aber auch kleinere Aufgaben übernehmen und mit viel Schweiss, dem Ignorieren von allem Gelernten und einer komplett zerstörten Ansicht über die schöne, heile Javawelt wurde am Ende auch so gut wie alles gemeistert.

Resümiert habe ich viel neues, altes gelernt und trotz dem gnadenlosen Dampfhammer der Praxis hats immer viel Spaß gemacht!

Das wars im Großen und Ganzen, und in diesem Sinne,
wünsche euch allen nen guten Start ins Semester und viel Erfolg!

Grüße,
Christian

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