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“drailing” Prävention – Mail Goggles
Verfasst von dreiling unter std::artikel am 7. April 2009
Nun, keine wirklich brennend heisse News, aber auch Gmail hat sich mit “drunken mailing” schon befasst. Der Gmail Engeneer, Jon Perlow, musste wohl schon selbst Erfahrungen mit dem Bierchen zuviel und dem alkoholgetriebenen Mitteilungsbedürfniss machen.
Gmail versucht nun mit, durch den Zusatz “Mail Goggles”, einfachen eingeblendeten Rechenaufgaben den Schreiberling nochmal zum Resümieren und vieleicht zum Abbruch zu bewegen.
Bei Aktivierung in Labs wird Mail Goggles zur späteren Stunde am Wochenende aktiv, lässt sich aber auf die persönlichen “Bedürfnisse” zuschneiden.
Link zum entsprechenden Gmail Blog Beitrag.
Grüße,
Christian
abkleben lernt nur wer leidet…
Verfasst von dreiling unter std::artikel am 5. April 2009
Um ganz von vorne zu beginnen: meine alte Wohnung war ein scheiss Schimmelloch und ich hatte endlich was neues gefunden. Das komplette Hab und Gut war schon in Kartons verpackt und auf den Weg in die neue Bleibe. Das streichen des Lochs fing an…
Was auf den ersten Blick gar nicht so schwer ausschaut, war die Besorgung von Abklebematerial. Aber: nun studiert man inzwischen Informatik im dritten Semester, der Geldfluss noch einer der spärlicheren Sorte und gelesen, was auf altmodischem Papier (das Zeuch, auf die BWLer die Emails drucken…) steht, wurde auch schon des längeren nichts mehr. Man greift also intuitiv in Richtung der günstigsten Variante des Malerkrepps, immerhin ein Preisunterschied von ca 3 wertvollen Euronen.
Gandi, der mich in meinem gesammten Umzug noch sehr unterstützen wird, fing an mit dem Abkleben der Türrahmen, während ich mit den vielen anderen helfenden Händen die letzten Kisten in die schimmelfreie Wohnung frachtete und die Karre wieder auf den AstA Parkplatz stellte. Uni war dann endlich zuende und die hauptsächlich durch Farbe gefährdeten Stellen waren schon lange gesichert und Gandi war schon fast fertig mit streichen, das 30qm 1-Zimmer Schimmelloch braucht zum Glück nicht lange. Es wurde also das vermeintliche Krepp wieder abgenommen. So der Plan.
Nun muss man sich vorstellen, wie man sich fühlt, mit dem erlösenden Gedanken endlich alles geschafft zu haben feststellen zu müssen, dass sich das “Krepp” nicht mehr ablösen lässt. Wieder im Baumarkt und mit dem Übeltäter in Händen, hätte man eigentlich laut lachen müssen. Zum abdichten von Rissen in Aussenfassaden
Nu liegt das Teufelszeuch im gleichen Regal wie Malerkrepp, die Ähnlichkeit ist nicht abzustreiten und dann startet auch schon das Gelächter der Mitarbeiter, nachdem man die missliche Lage geschildert hat.
Zurück in der Wohnung mit “Klebe Löser”, 12 Euro, der genau gar nichts tut, wenn man sich bei der Dosierung an die Vorgaben hält. Wenn man die Vorgaben ignoriert, löst sich die oberste Schicht des Klebebands, der eigentliche Kleber bleibt aber. Ignoriert man die Vorgaben noch mehr, löst sich nicht nur der Kleber, sondern auch der ganze Türrahmen auf…
Baumarkt, die dritte: Schleiffpapier, 1,80 €, neuer Lack (feuerrot), 12 € und vorsorglich noch eine Familienpackung Terpentinersatz eingepackt, 5 €, welches noch sehr nützlich sein wird.
Da sich das kleine Desaster (bis auf die falsche Lackfarbe) schon fast dem Ende neigt, überschlagen wir mal (in Euro):
-3 (gespart, weil richtiges Malerkrepp mehr kostet als nukularbeständiges Abdichtungsband)
+12 (eine ganze Flasche Klebelöser auf 2 Türrahmen verteilt)
+1,80 (insg. 6 Schleifpapiere, 2 verschiedene Körnungen)
+12 (der falsche Lack, ich schätze Weinrot oder Dunkelrosenrot wär das Richtige gewesen)
+5 (Terpentinersatz, da wir inzwischen ahnen, dass der Lack nicht nur auf den Türrahmen bleiben wird)
Bleibt am Ende ein Plus von 27,80 Euronen für Herrn Hornbach und mir drängt sich der Gedanke auf, doch hier und da Schilder und Etiketten zu lesen. Mindestens beim nächsten Umzug… “Ziehen” und “Drücken” sind auch solche Kandidaten die ich gerne ignoriere.
Abschließend bleibt nur noch zu sagen, Terpentin war notwendig, mein Daumen sah zwischenzeitlich dem aufgelösten Türrahmen erschreckend ähnlich und der Vermieter kam donnerstags, war zufrieden und die volle Kaution wieder in meinen zerschundenen Händen.
Die erste Geschichte die ich nicht wieder vergessen will
Grüße,
Christian
Fucking Bruges!
Verfasst von dreiling unter std::artikel am 4. April 2009
Hi!
schon während der Sneak vor ca nem Jahr wusste ich: der Film brennt!
Inzwischen darf ich die DVD mein Eigen nennen und hab auch gleich nach dem wichigsten Extra auf youtube gesucht: “Fucking Bruges!”
Hallo Welt!
Verfasst von dreiling unter std::artikel am 4. April 2009
als ob es nicht genug wär:
da hock ich zum studieren in Hessen, draussen ists den ganzen Tag nur nass, was ich gleich als doppelt doof empfinde (3 Löcher in 2 Schuhen… aber der Sommer steht vor der Tür und da kauf ich doch keine neuen Schuhe!?!)
und dann kommt schon wieder so ein komplett unnötiger “Internet usw. , ich greiff noch was vom web2.0 Kuchen ab” – Blog… meiner!
Zum Titel:
Mein Nachname “Dreier” läd wohl zu dem ein oder anderen Spitznamen ein. Zwischen den naheliegenden (und vieleicht auch etwas vorpupertären Namen die sich perfekt drauf reimen lassen) trage ich nun seit mehreren Jahren schon den Namen “dreiling”.
Ein Dank an Laugen an dieser Stelle, der hier seine schöpferischen Fähigkeiten voll ausgereizt hat!
Als ich nun vor einiger Zeit auf Spiegel.de den folgenden Comic von Jamiri lesen durfte musste ich schmunzeln da die Parallelen unverkennbar zwischen dem Sinn “drunken mailing” und “dreiling” waren
Aus rechtlichen Gründen erscheint hier leider nur der Link zu Spiegel Online.
In diesem Sinne, bis die Tage!
Christian
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